VM 007312

Amtslade der Gürtler

Im Zuge der Stadtgründungen des Mittelalters entstanden Zünfte, in Hannover Ämter genannt, als Organisationen der ortsansässigen Handwerker. Die lebenslange Mitgliedschaft war insbesondere an das Meisterrecht und die Ehrbarkeit geknüpft.
Bei den Zusammenkünften der Meister spielte die Amtslade, in der Dokumente, Siegel und Geld verwahrt wurden, eine zentrale Rolle. Alle Verhandlungen fanden bei „geöffneter Lade“ statt. Das Öffnen der Lade konnte nur durch mehrere Meister gemeinsam erfolgen.
Diese Lade aus dem Jahr 1710, gefertigt aus Nadelholz, Eiche, Nußbaum, gehörte den hannoverschen Gürtlern, also den Herstellern von Beschlägen aller Art, Schnallen und Schließen aus Buntmetall. Gürtler zählten zu den Kunsthandwerkern und fanden sich nur in größeren Städten.

Maße (HxBxT): 43,5 x 57 x 38 cm Pate/Patin sein für: 500,00 €

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