L 000224

Becher des Hokenamtes

Der Einzelhandel in Hannover war seit dem Mittelalter drei verschiedenen Händlergruppen zugewiesen, die in unterschiedlichen Ämtern organisiert waren: den Kaufleuten, Kramern und Hökern. Den Hökern oder Hoken war der Handel mit Fettwaren, Käse und Heringen vorbehalten.
Ähnlich wie die Handwerkszünfte kamen die Mitglieder des Hokenamtes nicht nur zu regelmäßigen Sitzungen, sondern auch zu geselligen Anlässen zusammen. Zu diesem Zweck wurde im Gildehaus Trinkgeschirr aus Silber und Zinn vorgehalten, das teils von Mitgliedern des Amtes gestiftet worden war. Dazu gehörte dieser Becher aus dem Jahr 1670, der von einem hannoverschen Goldschmied angefertigt wurde, sein Dekor orientiert sich an Ornamentkupferstichen.

Maße (HxBxT): 19,5 x 12,5 cm Pate/Patin sein für: 500,00 €

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