VM 12014

Hannoversches Pickel-Infanteriegewehr Modell 1854

Seit etwa 1830 versuchte man, die Schussleistung der (glattläufigen) Vorderladergewehre zu verbessern. Ziel war es, bisher nur bei Spezialeinheiten verwendete Waffen mit gezogenen Läufen für die Infanterie tauglich zu machen. Gezogene Läufe geben der Kugel einen Drall und diese Eigenrotation des Geschosses führt zu höherer Treffsicherheit.

In Europa wurden verschiedene Systeme entwickelt, die aus den Vorderladergewehren weittragende, zielgenaue Waffen machten. Das hannoversche „Pickel-Gewehr“ war am unteren Ende des Laufes mit einem Dorn versehen, auf dem das Geschoss mit dem Ladestock etwas „breitgeklopft“ wurde. Das Geschoss wurde dadurch beim Schuss in die sieben Züge des Laufes gepresst. Ein Manko blieb: das umständliche, zeitraubende Laden.

Ende 1865 wurde die Umrüstung der Gewehre für einen anderen Munitionstyp befohlen. Sie war noch nicht abgeschlossen, als die hannoversche Armee bei Langensalza kapitulieren musste.

 

 

Maße (HxBxT): 18x135,5x4 cm Pate/Patin sein für: 500,00 €

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