Die "Spanische Grippe" 1918 in Hannover

Der (ursprünglich für den 3. Februar geplante) Vortrag muss leider verschoben werden! Den neuen Termin geben wir im Mitgliederrundbrief "Einblicke - Ausblicke" und hier bekannt.

Gerhard Schneider erinnert im Hannover Kiosk an die Pandemie, die gut 100 Jahre vor Corona die Menschheit heimsuchte.

Ende Mai 1918 war in den hannoverschen Zeitungen zu lesen, dass zunächst der spanische König und hohe Politiker, dann 30 Prozent spanischen Bevölkerung von einer rätselhaften Krankheit befallen seien. Die schon bald als "spanische Grippe" bezeichnete Pandemie hatte ihren Ursprung jedoch in den USA. Vermutlich hatten amerikanische Soldaten sie eingeschleppt, die im Zuge des Ersten Weltkrieges nach Europa gekommen waren. Weltweit sollen etwa 500 Millionen Menschen infiziert gewesen sein, 20 bis 50 Millionen sind daran gestorben. 

Unser Mitglied Gerhard Schneider schildert, wie sich die "spanische Grippe" auf Hannover ausgewirkt hat. 

Historisches Foto von einem riesigen Lazarett, wo Kranke in Reihen auf Feldbetten liegen.
Ein Not-Krankenhaus in Kansas während der Pandemie 1918. Quelle: Otis Historical Archives, National Museum of Health and Medicine, Public domain, via Wikimedia Commons

Maximal 25 Personen

Ort: Hannover Kiosk, Karmarschstraße 40, 30159 Hannover

Eintritt: für Mitglieder frei. Gäste sind herzlich willkommen und um eine Spende von ca. 5 Euro gebeten.

Anmeldung unter veranstaltungen@ein-stueck-hannover.de oder Tel. 0511/168-42138 (Anrufbeantworter)