VM 000983

Frauenmütze aus dem 19. Jahrhundert

Es handelt sich um eine sogenannte „Dreistücksmütze“, d.h. sie ist aus einem Mittelteil und zwei gegengleichen Seitenteilen gefertigt. In ihrem Kern besteht die Haube aus einer Pappeinlage, die mit einem Futterstoff bekleidet ist. Auf der Außenseite ist die Haube besetzt mit Streifen von goldener Borte, die hinten in Schleifen endet. Solche Borten wurden vorgefertigt bei Händlern gekauft und dann von den Näherinnen verarbeitet. Besonders verziert ist diese Haube durch einen schmalen, weißen Spitzenbesatz, den „Strich“, der das Gesicht einrahmt und in zwei herabhängenden Bändern ausläuft.
Die Kopfbedeckung stammt aus Privatbesitz und wurde nach der Überlieferung ab 1821 von einer Frau in Linden getragen. Bis in die Zeit um 1850/60 waren Hauben ein typisches Accessoire für ländliche Frauenkleidung. Diese teure Goldhaube wurde von ihrer Trägerin nur zur Sonntagskleidung und bei festlichen Anlässen aufgesetzt.

 

 

Maße (HxBxT): 12x21x10 cm Pate/Patin sein für: 200,00 €

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