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Bella Vista! Schöne Aussicht!

Das Gemälde, nach 1905 gemalt von August Voigt-Fölger, zeigt den Blick über den Kaffeegarten auf das markante Gebäude der Städtischen Gartenwirtschaft „Bella Vista“. Der von vier Säulen getragene Giebel prägt das Haus und weist es als Laves-Bau aus.
Der sommerliche, gut besuchte Kaffeegarten ist charakterisiert als Ausflugsziel und Treffpunkt des gutsituierten hannoverschen Bürgertums. Das Bild spiegelt so in gewisser Weise auch die trügerische Idylle am Vorabend des 1. Weltkrieges.
Das Gebäude wurde 1824 von Georg Ludwig Friedrich Laves als Wohnhaus für den Minister Caspar David von Schulte im Stil des Klassizismus errichtet. Es lag in der Masch und war ursprünglich von einer Parkanlage umgeben. Den Namen „Bella Vista“ erhielt das Gebäude nach dem gläsernen Aussichtspavillon, der in das Dach eingebaut war.
Ende der 1850er Jahre verkaufte die Witwe von Schulte das Haus an die Stadt Hannover, die Haus und Gelände an der Ohestr. 4 zu einem Vergnügungsetablissement und Restaurant umwandelte. Mit Erfolg betrieben wurde das „Bella Vista“ erst ab 1866. Der Aufschwung führte 1886 zum Anbau einer Tanzhalle und einer Rotunde für die Kapelle bei Gartenkonzerten. Nach dem 1. Weltkrieg begann der Niedergang des Lokals. 1921 wurde es umgewandelt zum Jugendheim, 1936 Führerschule der HJ und schließlich im 2. Weltkrieg zerstört. Auf dem Gelände wurde 1954/56 das Ratsgymnasium gebaut.

Maße (HxBxT): 65,5x93 cm Pate/Patin sein für: 1.000,00 €

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