DVD: Linden - Ein Arbeiterlied

Ein Film von Wolfgang Jost und Winfried Wallat

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Wie sah das Leben in Linden während der Weimarer Republik und nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten aus? Filmemacher Winfried Wallat und Kameramann Wolfgang Jost sind zwischen 1986 und 1991 durch die Straßen und Kneipen des einstigen Arbeiterstadtteils gestreift auf der Suche nach der Geschichte Lindens. Sie haben mit Zeitzeugen gesprochen, die längst nicht mehr leben. Wallat und Jost hörten Geschichten über Armut, Enge in den Wohnquartieren und menschenunwürdige Arbeit, aber auch über den sozialen Zusammenhalt und die Politisierung der Arbeiterinnen und Arbeiter. In ihrer knappen Freizeit schufen die Lindener eine eigene Arbeiterkultur mit Sportvereinen, Gesangvereinen und anderen Organisationen.

Wie ein Lied ist der Film in fünf Strophen gegliedert. Die Autoren lassen die Erinnerungen der Zeitzeuginnen und -zeugen unkommentiert für sich sprechen. Nach über 30 Jahren ist die ursprünglich auf 16-Millimeter-Film gedrehte Recherche selbst ein Zeitdokument.

Zeitzeugen: Fritz und Anni Röttger, Walter und Henni Ballhause, Karl Borchert, Heinrich Hartmann, August Holweg, Walter Pauling, Dora Gassmann, Heinrich Bruer, Karl Heinz Sander, Heinz Rudolph, Fred Kaiser, Kurt Schwarz, Heinrich Frede, Käte Brenner

Linden - Ein Arbeiterlied
Erinnerung an eine Gegenwart
Dokumentarfilm
Regie: Winfried Wallat, Wolfgang Jost
Länge: 80 Minuten
Farbe und s/w
© Lumière-Film-Produktion 1991

Für unseren Blog hat Michael Krische mit dem Filmemacher Winfried Wallat gesprochen.

Danke für das Foto des Straßenschildes an Bernd Schwabe in Hannover, CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.